FDP Ortsverband Owschlag

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Wahlprogrmm 2008 - 2013

Schule:
Das neue Schulgesetz wurde von der großen Koalition im Land verabschiedet. Unsere Fraktion hat nicht zugestimmt. Da aber SPD und CDU auch auf Kreisebene möglichst schnell vollendete Tatsachen schaffen wollten, wurden in aller Eile die Kreisschulentwicklungspläne auf den Weg gebracht. In Owschlag müssen wir nun also mit der Regionalschule älleben. Das hat wenigstens noch den Vorteil hat, dass auch Realschulabschlüsse möglich sind. Damit der Unterricht besonders in den Grundschulklassen und in der Orientierungsstufe allen Kindern gerecht wird, fordern wir den Einsatz von Sozialpädagogen. Ein Antrag der FDP Landtagsfraktion, diese Sozialpädagogen finanziell zu fördern, wurde von der Koalition (CDU SPD) abgelehnt. Die FDP steht zwar auf dem Standpunkt: Wer kostenträchtige Gesetze macht, muss sie auch bezahlen, denn es kann nicht sein, dass Bildung von der finanziellen Kraft der Gemeinden abhängt. Trotzdem hält die FDP Owschlag den sofortigen Einsatz der Sozialpädagogen für erforderlich. Das Geld muss vom Schulträger an anderer Stelle eingespart werden. Wenn jetzt die CDU im Amtsausschuss eine Beteiligung des Landes fordert, ist das Augenwischerei und Wahlkampfgetöse.

Familienpolitik
„Wer Arbeitsplatz sagt, muss auch Krippenplatz sagen“. Daher fordert die FDP den Ausbau der Krippenplätze in unserem Kindergarten.
Außerdem will die FDP, dass jedes Kind an Mahlzeiten im Kindergarten oder in der Schule teilnehmen kann. Wir sind ist der Meinung, dass mit gutem Willen ein Weg gefunden werden kann, der dies möglich macht und werden uns dafür einsetzen.

Soziales
Das Pflegegesetz wurde geändert. Unter anderem sollen Pflegestützpunkte eingerichtet werden. Dort sollen die Bürgerinnen und Bürger ausführlich darüber beraten werden, an wen sie sich wenden, was sie alles beachten müssen und welche Rechte und Pflichten sie haben, wenn ein Pflegefall eintritt. Die FDP wird sich dafür einsetzen, dass so ein Pflegestützpunkt auch nach Owschlag kommt, damit weite Wege vermieden werden können.
Seit der Sitz der Sozialstation von Owschlag nach Kropp verlegt wurde gibt es in unserem Ort eine Stelle des sozialen Dienstes. Die FDP hält diese Stelle für äußerst wichtig, da dadurch Personen geholfen wird, die sich nicht mehr selbst helfen können, und fordert nicht nur den Erhalt dieser Stelle, sondern auch mehr Unterstützung von Seiten der Behörden, um Vorsorgemaßnahmen treffen zu können.

Finanzen

Die Finanzsituation von Owschlag wird immer als gut dargestellt. Bei den Haushaltsberatungen zeigte sich jedoch in den letzten Jahren, dass das Geld nicht ausreicht und die Rücklagen angegriffen bzw. Kredite aufgenommen werden mussten. Dass sich dann doch noch alles zum Guten wendete, ist nicht guter Haushaltsführung zu verdanken, sondern lag daran, dass auf Grund der guten Konjunktur die Steuereinnahmen und Landeszuweisungen höher waren als erwartet. Dies muss in Zukunft aber nicht der Fall sein. Darum wird sich die FDP für eine solide Struktur des Owschlager Haushaltes einsetzen.

Bürgernähe

Bürgernähe bedeutet für die FDP Offenheit und Ehrlichkeit der Gemeinde gegenüber ihren Einwohnern.
Deshalb fordern wir, dass der Finanzausschuss grundsätzlich öffentlich tagen muss, genau so wie die übrigen Ausschüsse. Es reicht nicht aus, den Bürgerinnen und Bürgern nur einmal im Jahr, nämlich bei den Haushaltsberatungen, Einblick in die Finanzen ihrer Gemeinde zu geben.
Außerdem wird die FDP sich dafür einsetzen, dass die Protokolle der öffentlichen Sitzungen im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Wirtschaftswege

Die FDP fordert, dass die vorhandenen Wirtschafts- und ausgewiesenen Radwege besser gepflegt und ggf. ausgebaut werden. Die gilt besonders für den Schwarzenberger Weg nach Boklund und die Radweg im Owschlager Moor.
Wirtschaft

Owschlag hat viele Gewerbetreibende, was aber noch fehlt ist ein Wochenmarkt. Vor vielen Jahren ist ein Antrag der FDP zu diesem Thema abgelehnt worden. Es werden aber immer wieder Stimmen laut, die sagen: warum geht das in anderen, ähnlich großen Gemeinden und bei uns nicht? Das fragen wir uns auch und werden mit diesem Anliegen erneut in den Gemeinderat gehen.

Amt Hüttener Berge

Im Zuge der Kreisgebietsreform wurden die Ämter Wittensee und Hütten zum Amt Hüttener Berge zusammen gelegt. Dieses Amt besteht aus 16 Gemeinden mit insgesamt ca. 14.400 Einwohnern und wird immer noch ehrenamtlich geführt. Die FDP ist der Meinung, dass bei dieser Größe eine hauptamtliche Leitung notwendig ist und wird sich dafür einsetzen.
Außerdem sind wir sehr erstaunt, dass es Owschlag als größter Gemeinde nicht gelungen ist, den Hauptsitz in Ascheffel zu belassen, obwohl die Gemeindevertreter Owschlags einstimmig für Ascheffel gestimmt hatten, die gleichen Menschen aber im Amtsausschuss gegen diesen Standort votierten.

Ein gelungenes Fest

Ein gelungenes Fest

Am 31. Oktober konnte die Ortsvorsitzende Renate Bockisch wieder viele Gäste auf dem alljährlichen Herbstball des Ortsverbandes Owschlag der FDP begrüßen.
Fast 60 Tänzer und Tänzerinnen schwangen hier unermüdlich das Tanzbein, unter ihnen auch die Bundestagsabgeordnete Christine Aschenberg-Dugnus und die Landtagsabgeordnete Kirstin Funke.
Die diesjährigen Hauptgewinner der Tombola waren der 2. stellvertretender Bürgermeister Herr Horst Pötter, er gewann eine Digitalkamera, und Dr. Sven Christensen aus Dänischenhagen, der die Reise für 2 Personen nach Berlin gewann.

Dr. Sven Christensen, Christine Aschenberg-Dugnus, MdB, Horst Pötter
Dr. Sven Christensen, Christine Aschenberg-Dugnus, MdB, Horst Pötter


Neben der Live-Band „Just be you“ sorgte ein Überraschungsgast für viel gute Stimmung.
Wir danken allen Gästen und Herbstball-Helfern, ganz besonders aber den Spendern für die Tombola, die zu diesem wirklich gelungenen Abend beigetragen haben.

Ein guter Start in die bald beginnenden Sommerferien

Eine schöne Rundtour von 20 km um Owschlag fand am 12. Juli statt. Das Wetter spielte mit und ließ die Sonne während der gesamten Rallye scheinen. Unterwegs mussten die Teilnehmer die Augen genau aufmachen, denn es galt, Fotos mit der Umgebung zu vergleichen und in die richtige Reihenfolge zu bringen. Außerdem wurden Punkte bei Glücksspielen gesammelt.
Bei der Endauslosung der Gewinner gab es strahlende Gesichter. Das Fahrrad gewann Karin Brinckmann, Tim Gailus darf nach Berlin reisen, Anni Schult erhielt eine Fahrradkartensammlung für den Ochsenweg und Karin Gailus für den Nord-Ostsee-Kanal, Roland Koch entschied sich für ein Fahrradschloss.
von links nach rechts: Roland Koch, Karin Brinckmann, Karin Gailus, Tim Gailus, Anni Schult und die Ortsvorsitzende Renate Bockisch
von links nach rechts: Roland Koch, Karin Brinckmann, Karin Gailus, Tim Gailus, Anni Schult und die Ortsvorsitzende Renate Bockisch

Alle Teilnehmer hatten viel Spaß an der Tour.

25. Herbstball in Owschlag

Unser Jubiläumsball war ein tolles Fest. Das ist vor allem unseren zahlreichen Gästen zu verdanken. Nach den Ehrungen von Hans Willmer aus Altenholz für 30 Jahre
Frau Aschenberg-Dugnus mit Hans Willmer
Frau Aschenberg-Dugnus mit Hans Willmer
Mitgliedschaft und Renate Bockisch aus Owschlag für 40 Jahre Mitgliedschaft in der FDP
Frau Aschenberg-Dugnus mit Renate Bockisch
Frau Aschenberg-Dugnus mit Renate Bockisch
durch unsere Kreis- und Fraktionsvorsitzende, Christine Aschenberg-Dugnus, spielte die Band "Just be You" zum Tanz auf. Die Owschlager Dansdeel erfreute dann mit einigen Tänzen. Anschließend war die Tanzfläche wieder für alle frei. Die anspruchsvolle Tombola reizte unsere Gäste zum Kauf von Losen und am Ende standen die Hauptgewinner fest:
Der 1. Preis, ein Fahrrad ging an Frau Hahne aus Kropp.
Der 2. Preis, eine Reise nach Berlin ging an Frau Willmer aus Altenholz.
Der 3. Preis, eine Digitalkamera ging an Frau Bennoit aus Owschlag.
Die Gewinner v.l. Frau Bennoit, Frau Hahne, Frau Aschenberg-Dugnus, Frau Willmer
Die Gewinner v.l. Frau Bennoit, Frau Hahne, Frau Aschenberg-Dugnus, Frau Willmer
Wir gratulieren den Gewinnern und bedanken uns bei unseren Gästen für ein gelungenes Fest.
Ein besonderer Dank geht an die Owschlager Geschäftsleute und die anderen Spender, die wieder einmal für eine tolle Tombola gesorgt haben.

Der Ortsverband Owschlag gratuliert Jens Ruge zum 70. Geburtstag

Am 4. August 2008 feierte Jens Ruge seinen 70. Geburtstag. Er und der Landesverband der FDP luden zu einem Empfang im Altenholzer Rathaus. Aus Owschlag mit dabei waren die Ortsvorsitzende Renate Bockisch,
Günter Kaiser, Renate Bockisch
Günter Kaiser, Renate Bockisch
ihre Stellvertreterin und Gemeindevertreterin Sabine Meyer sowie der Pressesprecher Günter Kaiser
Jens Ruge begrüßt Günter Kaiser
Jens Ruge begrüßt Günter Kaiser
und seine Frau. Mehr über den Empfang können Sie auf der Seite des Kreisverbandes (fdp-rendsburg-eckernfoerde.de) lesen.

Nachruf für Ulrich Seier

Ulrich Seier, verstorben am 26. Juni 2008


Der Ortsverband trauert um Ulrich Seier, der am 26. Juni 2008 im Alter von 55 Jahren verstorben ist.
Ulrich Seier war seit 1973 FDP-Mitglied , er hat sich im Ortsverband vielfältig engagiert als Beisitzer im Ortsvorstand, als Ortsvorsitzender von 1994 bis 1998 und zuletzt als Schatzmeister. Zeitweise hat er die FDP im Wirtschaftsausschuß der Gemeinde Owschlag vertreten; auch nach der letzten Kommunal-
wahl wurde er als bürgerliches Mitglied in diesen Ausschuß gewählt.
Mit Ulrich Seier zusammenzuarbeiten war für manche nicht immer leicht. Mit seiner deutlichen und direkten Art, seine Meinung zu sagen, hat er sich sicher nicht nur Freunde gemacht. Menschen mit Ecken und Kanten sind nicht überall beliebt, aber das war Ulrich Seier nicht so wichtig.
Mit der gleichen Energie hat er sich seiner Krankheit gestellt. Es sah zunächst auch so aus, als sei er auf einem guten Weg. Aber es ist ihm nicht gelungen, die Krankheit zu besiegen. Daß das Ende so schnell kommen würde, hat keiner geahnt.
Ulrich Seier hinterläßt in der FDP Owschlag eine große Lücke.Wir danken Ihm für seinen Einsatz und seine Treue. Wir werden ihn nicht vergessen.

Vorstandssitzung am 18.06.2008

Auf seiner Sitzung am 18 Juni 2008 beschäftigte sich der Ortsvorstand unter anderem mit dem Ausgang der Kommunalwahl. „Wir freuen uns, dass wir durch die Zusammenarbeit mit der CDU zusätzlich zu unserer Gemeindevertreterin Sabine Meyer bürgerliche Mitglieder in den Ausschüssen stellen können. Dadurch kann die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden“, sagte die Ortsvorsitzende Renate Bockisch.

Ein weiterer Punkt war die Entwicklung der Owschlager Schule. Leider ist es durch die Umsetzung des neuen Schulgesetzes zu Unstimmigkeiten und Verunsicherungen unter den Eltern gekommen. Die Eltern kritisieren insbesondere die Umsetzung des jahrgangsübergreifenden Unterrichts. Hierzu sagte Yvonne Schirmer, bürgerliches Mitglied im Umwelt-, Kultur- und Sozialausschuss und als Mutter einer Tochter in der ersten Klasse als Betroffene: “Die Eltern sind von der Schule nur mangelhaft informiert worden“. Das hat dazu geführt, dass einige Eltern erwägen, ihre Kinder in anderen Grundschulen anzumelden.
Die Schulkonferenz hat sich gegen die stufenweise Einführung der neuen Unterrichtsform entschieden. Dies wird jetzt umgesetzt und die FDP fordert, dass eine zusätzliche Kraft eingesetzt wird, die es den Kindern erleichtert, mit dieser neuen Form des Unterrichtes klar zu kommen. Die Mitglieder des FDP Ortsvorstandes haben deutlich gemacht, dass sie den Erhalt des Schulstandortes für einen der wichtigsten Punkte in der Gemeindepolitik halten. Besonders die Grundschule schützt unsere Kinder davor, schon in jungen Jahren zu Fahrschülern zu werden und ist ein wichtiger Punkt im sozialen Umfeld eines Dorfes. Die FDP bittet die Eltern, deren Kinder von der Umstellung betroffen sind, sich nicht verunsichern zu lassen und andere Schulorte zu suchen. Oft können Kinder mit neuen Lernformen besser umgehen als Erwachsene es von ihnen erwarten.


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