FDP Ortsverband Owschlag

Pressemitteilungen vom 07.11.2011:

Der 6. Mai soll die Wende bringen

07. November 2011 | 06:33 Uhr | Von: Achim Messerschmidt

Gemeinsame Wahlkreismitgliederversammlung der FDP für Eckernförde, Rendsburg und Rendsburg-Ost

"Schwierige Zeiten" durchlebt die FDP, da waren sich alle auf der Mitgliederversammlung am Freitagabend im Groß Wittenseer "Schützenhof" einig. Dennoch sprach die Kreisvorsitzende Regine Schlegelberger-Erfurth von "liberalen Festtagen", die auf die FDP zukommen werden. "Schleswig-Holstein muss die Wende bringen", betonte auch Wolfgang Kubicki. Der Parteivorsitzende Philipp Rösler habe sogar zu ihm gesagt: "Ihr Schicksal ist mein Schicksal."

Der Landtagsabgeordnete aus Strande und Kandidat im Wahlkreis 9 sei nach Meinung von Jens Ruge genau der richtige Mann für FDP. "Er ist einer, der kämpfen kann", so der Altenholzer über den 59-Jährigen, der seit 1992 Spitzenkandidat bei den Liberalen ist. Gerade jetzt sei es sinnvoll, auf etwas Bewährtes und Bekanntes zurückzugreifen, so Ruge. Das sah auch die Mehrheit der 72 Stimmberechtigten so. Mit 55 Ja-Stimmen wird Kubicki am 6. Mai im Wahlkreis Eckernförde an den Start gehen. Neun bis elf Prozent will die FDP in Schleswig-Holstein erreichen. "Wenn keine weiteren Nackenschläge aus Berlin kommen und wir in Ruhe arbeiten können, ist das ein realistisches Ziel", so Kubicki, der ankündigte, im bevorstehenden Wahlkampf mehr in die Offensive gehen zu wollen.

Das deutlichste Ergebnis an dem Abend erzielte Cornelia Conrad im Wahlkreis zehn. 68 Ja-Stimmen entfielen auf die Molfseerin, die seit 2009 für die FDP im schleswig-holsteinischen Landtag sitzt.

Die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stand Kirstin Funke (38). Die Dänischenhagenerin trat gegen den von Fritjof Wilkens nominierten Rendsburger Stefan Joachim Dohm für den Wahlkreis elf an und unterlag mit 29 zu 40 Stimmen. In ihrer Rede hatte Funke an die Mitglieder appelliert, neue Wege zu beschreiten und auch einmal quer zu denken, um die Partei aus der Lithargie zu holen. Schließlich seien es die Liberalen, die die Antworten auf Fragen der Zukunft geben würden. Ein Beispiel dafür, was angepackt werden müsse, seien die Folgen der Bundeswehrreform und die damit verbundene Konversion von Kasernen. Unabdingbar seien dafür aber Änderungen auf dem Gebiet des Denkmalschutzes. Die für ihre Nominierung erfoderliche Mehrheit holte sie damit nicht. "Joachim Dohm ist das liberale Gesicht in Rendsburg und ein kreativer Kandidat", machte sich Wilkens stark für den 39-jährigen Newcomer, der in seiner Rede betonte: "Authentizität, Visionen, Überzeugungskraft und Charisma - das sind die Eigenschaften, mit denen die FDP in den Wahlkampf gehen muss. Wir dürfen nicht nur nach dem Zeitgeist schielen", betonte Dohm, der seit drei Jahren Vorsitzender des Ortsvereins Rendsburg-Büdelsdorf ist.

Ihm sei es gelungen, mit dem "Rendsburger Polit-Boxen" auf dem Altstädter Markt im Rahmen des Rendsburger Herbstes über 600 Menschen bei dem Schlagabtausch zwischen Ralf Stegner (SPD) und Kubicki zu begeistern. Ein Format, dass der Unternehmer wiederholen möchte, der FDP-Generalsekretär habe bereits seine Teilnahme zugesichert. Mit 0815-Info-Ständen und einer Bürger-Sprechstunde, so wie es seine Kontrahentin Funke versucht habe, würden, keine Wähler gewonnen werden. Da bedürfe es schon der aktiven Ansprache, so Dohm.
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