FDP Ortsverband Owschlag

Pressemitteilungen vom 22.06.2012:

Ehrungen verdienter Bürger in Owschlag / Jahrzehntelanges Engagement wird honoriert

Owschlag. Der Ehrenteller der Gemeinde Owschlag wird höchst selten verliehen. "Es gibt bisher maximal sechs Besitzer dieser Auszeichnung", verriet Christiane Ostermeyer zum Auftakt der Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstag. Nach dieser Einleitung stieg die Zahl der Inhaber des Porzellantellers jedoch sprunghaft an. Denn die Bürgermeisterin überreichte gleich vier weiteren Einwohnern die Rarität mit Goldrand.

"Mit der Auszeichnung wird ein herausragender Einsatz für die Gemeinde gewürdigt", sagte Christiane Ostermeyer. Die Geehrten Günter Kaiser, Günter Rupp, Horst Luhn und Ernst Steffen "haben sich um Owschlag verdient gemacht." Die Anerkennung gelte nicht in erster Linie einzelnen Aktivitäten, sondern vielmehr dem "Gesamtengagement über Jahrzehnte hinweg." Daher verzichtete die Bürgermeisterin auch auf die detaillierte Auflistung von Daten und Funktionen der Gewürdigten, sondern fasste ihr Lob kurz zusammen, um dem Quartett vor allem ein "dickes Dankeschön" zu sagen..

Zunächst nahm Günter Rupp den Teller mit dem Gemeindewappen und der dazugehörigen Urkunde entgegen. Der ehemalige TSV-Vorsitzende habe unter anderem Owschlag als Handball-Hochburg bekannt gemacht und sich für die sportliche Entwicklung der Gemeinde "unglaublich stark eingesetzt."

Auch Günter Kaiser hat laut Ostermeyer nie in seinem Engagement nachgelassen. Sowohl in seinen kommunalpolitischen Ämtern als auch in seiner Funktion als Pressesprecher zahlreicher Vereine habe er sich unermüdlich einen großen Namen in Owschlag gemacht.

"Horst Luhn hat immer die Gemeinde im Blick gehabt", bescheinigte die Laudatorin auch dem ehemaligen Vorsitzenden des Schulausschusses des Amtes Hüttener Berge eine außergewöhnliche Leistung. Er habe zwar in einem Vorgespräch erst überzeugt werden müssen, dass er den Ehrenteller tatsächlich verdient habe. "Aber wir haben nicht vergessen, was Du für uns getan hast."

Zum Abschluss der Ehrungen freute sich Ernst Steffen über das weiße Schmuckstück. Der Ehrenbürgermeister, der seit zwei Jahrzehnten in der Gemeindepolitik aktiv war, hatte zwölf Jahre lang in Owschlag das Ruder in der Hand und war an vielen Projekten beteiligt. Der Ex-Bürgermeister gab einen Großteil des Lobes zurück an seine Helfer, die seine Arbeit erst ermöglicht hätten.

Mit viel Applaus begleiteten die Gemeindevertreter die vierfache Ehrung. Spontaner Beifall brandete aber auch auf, als die Bürgermeisterin im weiteren Verlauf der Sitzung eine Mitteilung machte: Sie habe telefonisch nun endlich die Förderzusage für die seit zwei Jahren geschlossene, marode Sorge-Brücke erhalten. "Das Sanierungsprojekt kann beginnen."
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