Programm - FDP Ortsverband Owschlag

Wahlperiode 2013 - 2018

„Die Gemeinde ist wichtiger als der Staat und das Wichtigste in der Gemeinde sind die Bürger.“ - Theodor Heuss

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
bei der letzten Kommunalwahl im Jahre 2008 konnten wir leider wiederum nur ein Mandat für die Gemeindevertretung erringen. Damit wir ohne Fraktionsstatus trotzdem aktiv im Gemeinderat mitarbeiten konnten, haben wir uns entschlossen, mit der CDU eine Fraktionsgemeinschaft einzugehen. Dadurch konnten wir mit Yvone Frenkel und Ernst-August Schmidt bürgerliche Mitglieder und Stellvertreter in den Umwelt- Kultur- und Sozialausschuss und Bernd Küppers und Günter Kaiser in den Wirtschafts- und Verkehrsausschuss entsenden. Außerdem war Sabine Meyer Mitglied im Finanz- und Personalausschuss . Unsere Eigenständigkeit haben wir dabei stets bewahrt, und so konnte in den letzten fünf Jahren mit unserer Mitwirkung viel erreicht werden.
Ein wichtiges Projekt der letzten Legislaturperiode war der Neubau des Bauhofes. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es gelungen, im Gewerbegebiet einen Neubau zu errichten. Dabei haben wir bereits bei der Planung erreicht, dass auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert werden kann. Damit werden nicht nur Bauvorschriften erfüllt, sondern eine Photovoltaikanlage bringt der Gemeinde nach einigen Jahren bares Geld.
Ab August 2013 muss die Gemeinde auch für Kinder unter drei Jahren in ihrem Bereich einen Betreuungsplätze vorhalten. Wir haben mit dafür gesorgt, dass diese Vorgaben bei uns erfüllt werden. Der Krippenneubau für 40 Kinder steht, und es sind nach kurzer Zeit alle Plätze besetzt. Durch die Größe der Einrichtung können wir auch einige Kinder aus anderen Gemeinden aufnehmen, und das bringt Einnahmen für unseren Haushalt.

Bürgernähe
Bürgernähe bedeutet, dass jeder schnell Informationen über das Geschehen in unserem Ort erhalten kann. Das ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir zu Anfang der letzten Legislaturperiode gefordert, dass alle Ausschüsse, auch der Finanz- und Personalausschuss, öffentlich tagen. Leider ist uns die Gemeindevertretung nicht gefolgt. Inzwischen gibt es ein entsprechendes Landesgesetz, dass diese Öffentlichkeit vorschreibt. Die Haushaltsberatungen haben zum Teil im Amtsgebäude in Ascheffel stattgefunden, da hier die Anbindung an das Datennetz gegeben ist. Auf unseren Wunsch hin fanden sie in den letzten Jahren dann wieder in Owschlag statt. Somit haben alle Bürger die Möglichkeit, diese wichtigen Beratungen zu verfolgen. Nehmen Sie dies wahr.

Kurze Beine – kurze Wege
Leider ist es der Gemeinde trotz intensivster Bemühungen nicht gelungen, die Regionalschule in Owschlag zu erhalten. Es wurde ein Arbeitskreis eingerichtet, dessen Ziel es war, Angebote für Schüler und Eltern zu erarbeiten, um damit die Schule attraktiver zu machen. Unser Mitglied Yvonne Frenkel hat von Anfang an diesem Arbeitskreis angehört und maßgeblichen Anteil an seiner Arbeit gehabt. Ein Ergebnis war, dass endlich die offene Ganztagsschule eingeführt wurde. Letztendlich hat aber das Bildungsministerium entschieden, dass die zu erwartenden Schülerzahlen eine Weiterführung der Schule nicht rechtfertigen. Das oberste Ziel unserer Politik wird nun sein, die Grundschule zu stärken und zu erhalten.
Unsere neue Kinderkrippe mit den 40 Plätzen und der immer vollbesetzte Kindergarten sind die besten Voraussetzungen für dieses Ziel.

Betreute Grundschule
Die Räumlichkeiten der Betreuten Grundschule sind äußerst sanierungsbedürftig. Durch die leider allmählich freiwerdenden Räumlichkeiten der Regionalschule kann hier eine tragfähige Lösung der Probleme herbeigeführt werden.

Wirtschaft
Bei unseren regelmäßigen Ortsbereisungen, an denen auch Landes- und Bundespolitiker teilgenommen haben, haben wir Owschlager Betriebe besucht und uns über deren Situation informiert. Wir konnten dabei feststellen, dass es in unserem Ort unterschiedlichste Firmen in unterschiedlichsten Größen gibt und dass die Bürger vor Ort gut versorgt sind. Das Gewerbegebiet ist ausgebucht. Wir wollen die Vielfältigkeit erhalten und gegebenenfalls ausbauen. Voraussetzung dafür ist ein gut ausgebautes Straßen- und Wegenetz. Da gibt es noch einiges zu tun.
Unser Plan, einen Wochenmarkt in Owschlag zu etablieren, wie es auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünscht war, ist leider trotz intensivster Bemühungen gescheitert. Wir konnten keinen geeigneten, zentralen Platz finden, der alle Anforderungen erfüllt.

Finanzen
In den letzten fünf Jahren wurden mehrere kostenintensive Projekte in Owschlag verwirklicht. Dazu gehört neben der Kinderkrippe und dem Bauhof auch die Verbindungsstraße nach Sorgwohld. Durch genaue Planung und Recherchen konnten hierfür Gelder aus einem Fond der EU über die Aktivregion eingeworben werden, so dass die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger nicht so hoch ausfiel und eine verkehrssichere Straße in den Owschlager Ortsteil führt. Bei allen Projekten und sinnvollen langfristigen Investitionen haben wir stets darauf geachtet, sie so kostengünstig wir möglich zu halten. Daran wollen wir weiter arbeiten.

Soziales
In der Gemeinde Owschlag gibt es viele unterschiedliche Vereine und Verbände. Diese werden von der Gemeinde stets unterstützt, vor allem wenn es um Jugendarbeit geht.
Es gibt aber auch in Owschlag Familien, die ihre Kinder nicht immer mit notwendigen Dingen ausstatten können. So erhält der Sozialausschuss der Kirche einen jährlichen Zuschuss, um unbürokratisch Kindern in Not helfen zu können, um z. B. zum Schulanfang einen neuen Ranzen zu kaufen oder an einer Klassenfahrt teilzunehmen. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass es in unserem Ort eine Sozialarbeiterin gibt, die sich um bedürftige Familien kümmert.

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